Secure Email Gateway
Die Schwachstelle sitzt in der Funktion Advanced Malware Protection des Cisco Secure Email Gateway, genauer in der Verarbeitung von E-Mail-Anhängen, wenn der Dateireputationsdienst aktiviert ist. Anhänge werden dabei unsachgemäß behandelt: Über manipulierte Pfadangaben (relativer Pfaddurchlauf) lässt sich der vorgesehene Speicherbereich verlassen. Ein Angreifer benötigt weder Zugangsdaten noch Zugriff auf das Gerät selbst – es genügt, eine E-Mail mit einem speziell präparierten Anhang über das betroffene System zu versenden. Gelingt der Angriff, kann er beliebige Dateien auf dem zugrunde liegenden Betriebssystem schreiben und darüber Befehle mit Root-Rechten ausführen, also mit der höchsten Berechtigungsstufe und damit voller Kontrolle über das Gerät. Da ein E-Mail-Gateway naturgemäß Nachrichten aus dem Internet entgegennimmt, ist der Angriffsweg von außen unmittelbar erreichbar; kompromittiert wird zugleich eine zentrale Komponente der E-Mail-Infrastruktur.
Setzen Sie die vom Hersteller beschriebenen Gegenmaßnahmen um. Bewerten Sie die Internet-Exponierung der betroffenen Systeme und stellen Sie den Einsatz des Produkts ein, falls keine Gegenmaßnahmen verfügbar sind.
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Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Bisher keine Artikel.