Die Schwachstelle liegt in Microsoft Office Outlook und beruht auf einem Pufferüberlauf im Heap-Speicher: Beim Verarbeiten von Daten schreibt das Programm mehr Inhalt in einen reservierten Speicherbereich, als dieser aufnehmen kann, und überschreibt dadurch benachbarte Speicherstrukturen. Ein Angreifer kann diesen Zustand gezielt herbeiführen und so den Programmablauf manipulieren. Im Ergebnis lässt sich beliebiger Code ausführen, und zwar über das Netzwerk und ohne vorherige Berechtigung im System. Betroffen sind damit Arbeitsplätze, auf denen Outlook als E-Mail-Client eingesetzt wird – einer Anwendung, die naturgemäß ständig fremde, von außen zugestellte Inhalte verarbeitet und dadurch eine besonders exponierte Angriffsfläche bietet. Gelingt der Angriff, erhält der Angreifer die Kontrolle im Kontext der betroffenen Anwendung und kann von dort aus weitere Schritte im System unternehmen.
CVE-2026-70242
9,8
CRITICAL
CVSS Basis-Score
Beschreibung