PAN-OS
Die Schwachstelle sitzt in der Verwaltungsoberfläche der Firewall-Software PAN-OS von Palo Alto Networks. Ein Angreifer, der über Netzwerkzugriff auf diese Oberfläche verfügt und dort angemeldet ist, kann eigenen Code einschleusen und ihn mit Root-Rechten auf der Firewall ausführen. Damit erlangt er die vollständige Kontrolle über das Gerät und kann Konfiguration, Regelwerk und den darüber laufenden Datenverkehr nach Belieben beeinflussen. Betroffen ist die Software auf Hardware- wie auch auf virtuellen Firewalls sowie auf den Verwaltungs-Appliances; die Cloud-Firewall-Variante und der Zugangsdienst des Herstellers sind nach dessen Angaben nicht betroffen. Das Risiko sinkt deutlich, wenn der Zugriff auf die Verwaltungsoberfläche gemäß den Empfehlungen des Herstellers auf vertrauenswürdige interne Adressbereiche beschränkt bleibt und die Oberfläche nicht aus dem Internet erreichbar ist.
Setzen Sie die Gegenmaßnahmen des Herstellers um. Stehen keine Gegenmaßnahmen zur Verfügung, sollte die Nutzung des Produkts eingestellt werden; prüfen Sie zudem die Internet-Exposition der betroffenen Systeme.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Palo Alto Networks schließt aktiv ausgenutzte PAN-OS-Lücke CVE-2026-0322 14.10.2026