Samstag · 17.10.2026 Ausgabe 406 RSS
Nachrichten Cybersicherheit täglich
CVE-2024-26008

5,3 MEDIUM CVSS Basis-Score
Beschreibung

Die Schwachstelle liegt im fgfm-Daemon, dem Dienst, der die Verbindung zwischen Fortinet-Geräten und ihrer zentralen Verwaltung herstellt. Er behandelt bestimmte Ausnahmesituationen fehlerhaft: Eingehende Anfragen werden nicht ausreichend geprüft, sodass unerwartete Eingaben den Dienst aus dem Tritt bringen. Ein Angreifer kann speziell präparierte, SSL-verschlüsselte TCP-Anfragen an den Dienst senden und dadurch die fgfm-Verbindung immer wieder zurücksetzen. Dafür sind keine gültigen Zugangsdaten und keine vorherige Anmeldung nötig – es genügt, den betroffenen Netzwerkdienst zu erreichen. Die Folge ist eine Störung der Verfügbarkeit: Solange der Angriff läuft, bricht die Management-Verbindung wiederholt ab, sodass die zentrale Verwaltung der betroffenen Geräte beeinträchtigt wird. Betroffen sind mehrere Produktlinien von Fortinet, die denselben Verwaltungsdienst nutzen, darunter das Firewall-Betriebssystem sowie die zugehörigen Proxy-, Zugriffsverwaltungs- und Switch-Management-Lösungen.

Erwähnt in

Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln