Teams soll die Erkennungssignale zertifizierter Drittanbieter sichtbar machen und Reaktionen darauf ermöglichen. “Organisationen können die Sicherheit von Besprechungen mit Lösungen zur Erkennung synthetischer Audio- und Videoinhalte verbessern, die von zertifizierten Drittanbietern bereitgestellt werden”, erklärte Microsoft. Die Lösungen analysierten die Medienströme einer Besprechung auf Anzeichen synthetischer oder manipulierter Audio- und Videoinhalte und sendeten Erkennungssignale an Teams, was integrierte Anzeigen und Steuerungsmöglichkeiten während des Meetings ermögliche.
Zusätzlich sollen Nutzer täuschende Organisatoren und Teilnehmer erkennen können. “Wenn Teams einen möglichen Identitätsmissbrauch erkennt, zeigt es Warnungen und Risikoindikatoren an, die Nutzern helfen, verdächtige Identitäten zu erkennen und beim Beitritt zu einer Besprechung oder der Teilnahme daran fundiertere Entscheidungen zu treffen”, ergänzte das Unternehmen.
Die Neuerungen sind Teil einer größeren Reihe von Sicherheitsänderungen für Teams. Im Dezember hatte Microsoft angekündigt, dass Administratoren ab Januar externe Nutzer über das Defender-Portal sperren können — gedacht als Gegenmaßnahme gegen Cybercrime-Gruppen, darunter Ransomware-Banden, die Teams für Social-Engineering-Angriffe auf Beschäftigte ihrer Opfer missbrauchen.
Im vergangenen Monat kam die Ankündigung hinzu, dass Teams QR-Codes von externen Absendern unkenntlich macht, um zusätzlichen Schutz vor Phishing- und Betrugsversuchen zu bieten. Im August begann die Ausbringung einer neuen Richtlinie zum Schutz von Besprechungen, mit der Administratoren sämtliche identifizierten externen Bots automatisch vom Beitritt zu Meetings ausschließen können. Im September folgte die Ankündigung, dass Nutzer ab November verdächtige Gasteinladungen direkt aus Teams heraus melden können, damit Sicherheitsteams Phishing-Versuche und andere Angriffe über Gasteinladungen leichter erkennen und blockieren können.
