Nach Angaben von OpenAI können die Anzeigen Bilder nutzen, um Produktideen zu zeigen, die Verwendung eines Produkts zu illustrieren oder Erlebnisse darzustellen, die mit einer Dienstleistung verbunden sind. Werbetreibende erhalten damit eine stärker visuell geprägte Möglichkeit, sich innerhalb von ChatGPT zu präsentieren.
“Zunächst testen wir dieses neue Anzeigenformat während der Bildgenerierung in ChatGPT. Die Anzeigen werden klar gekennzeichnet und bleiben von dem erzeugten Bild getrennt”, erklärte OpenAI. Das Unternehmen bekräftigte zudem, dass Werbung die Antworten von ChatGPT nicht beeinflusse.
ChatGPT erreicht nach Unternehmensangaben inzwischen 1,2 Milliarden Menschen pro Woche. Werbung wird damit zu einem weiteren Weg, um auch mit jenen Nutzern Geld zu verdienen, die kein Abonnement bezahlen.
Parallel zum neuen Format erweitert OpenAI die Werkzeuge, mit denen Werbetreibende messen können, ob ChatGPT-Anzeigen tatsächlich zu Käufen oder anderen Conversions führen. Für Conversion-Daten gibt es Integrationen mit Hightouch, Tealium und LiveRamp. Zu den Attributionspartnern zählen unter anderem:
- AppsFlyer
- Adjust
- Branch
- Triple Whale
- Kochava
Beim Thema Markenumfeld arbeitet OpenAI mit DoubleVerify und Integral Ad Science zusammen. Das ist für ChatGPT besonders relevant, weil Anzeigen rund um Gespräche erscheinen und nicht auf einer klassischen Webseite. Die Schutzmechanismen sollen laut OpenAI verhindern, dass Werbung in emotional belastenden, sensiblen oder anderweitig ungeeigneten Unterhaltungen auftaucht.
Die unabhängigen Partner erhalten nach Darstellung des Unternehmens keinen Zugriff auf private Nutzergespräche, während sie prüfen, ob die Werbe-Schutzmechanismen wie vorgesehen funktionieren. Vorerst bleibt das Experiment mit visuellen Anzeigen auf die USA beschränkt.
